Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn wir stellen euch nicht nur Stefanies Blog „Schön und Fein“ vor, sondern auch gleich zwei zauberhafte Rezepte. Wenn ihr die Blogvorstellung zu Ende gelesen habt, wisst ihr auch alle ganz sicher, welches unser ungeschlagenes Lieblingsrezept von Stefanie ist und wir sagen an dieser Stelle: „DANKE SCHÖN!“ für die tolle Überraschung. Wer ihren Blog durchstöbert, der findet viele verschiedene Rezepte (überwiegend Süßes, aber es lohnt sich auch mal einen Blick in die herzhafte Abteilung zu werfen), DIY-Ideen und Schönes zum Selbermachen / Selberbasteln / Selberbauen. Und das Schönste an Ihrem Blog sind die liebevoll gestalteten Rezeptangaben, die in kleinen Bildchen dargestellt werden. Nun geht es aber los mit dem Interview, denn das hält heute einiges für euch bereit:

1. Welches ist deine Lieblingsschokolade?

Vollmilch mit ganzen Haselnüssen. Total unspektakulär, aber wenn es gute Schokolade ist, ist das völlig ausreichend. Ansonsten probiere ich auch gerne mal aus. Daher folgt später auch noch was mit Erdbeeren und Pfeffer. ;-)

2. Was isst du am liebsten?

Was das Herzhafte betrifft, am liebsten Italienisch und Asiatisch. Und zwar in allen möglichen Variationen. Das merkt man vermutlich auch meinen Rezepten ein wenig an. Was ich dagegen nicht bis gar nicht mag, ist deutsche Hausmannskost und Fleisch. Vegetarierin bin ich zwar nicht, aber ich hab einfach kein Verlangen danach.

Sushi

Bei süßen Sachen geht aber quasi alles. Da bin ich sehr experimentierfreudig. Nur nicht zu süß sollte es sein. Das ist leider bei den amerikanischen Rezepten oft der Fall. Solche Dinge wie Oreo Cake Pops habe ich zwar schon mal gemacht, aber ich finde, dann schmeckt man wirklich nur noch süß und ansonsten nichts. Das ist schade. Dann lieber ein einfacher Rhabarberkuchen.

3. Das beste Rezept/Gericht von Oma?

Natürlich süß! :) Meine Oma hat viel böhmisch gekocht, weil sie erst im Krieg nach Deutschland kam. Immer gut und nicht zu kompliziert ist der Apfelstrudel. Und der geht so:

Zutaten:

  • 70 g Butter
  • 1 Ei
  • 110 g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300 g Mehl
  • 70 ml Milch
  • 4 mittelgroße Äpfel
  • Saft einer Zitrone
  • wenn man mag: Rosinen
  • 50 g Mandeln
  • 5 g Zimt

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Backpulver und 80 g vom Zucker in einer Schüssel verrühren. Dann das Ei, die Milch und 50 g der Butter in Flöckchen dazu geben und verkneten. Ich arbeite grundsätzlich mit Einweghandschuhen. Mit denen geht auch das Kneten besser. Der Teig muss sehr homogen werden.

In einer zweiten Schüssel die Äpfel reiben. Dafür eine nicht zu feine Reibe nehmen. Die geriebenen Äpfel sofort mit dem Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden. Den Zimt mit den restlichen 30 g Zucker vermischen und mit den geriebenen Äpfeln verrühren. Dann noch die Mandeln dazugeben und ebenfalls vermischen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen – am besten auf eine Dicke unter einem halben Zentimeter. Dies ist mir bei meinem aufgrund der Temperaturlage an diesem Tag leider nicht gelungen. Auf den ausgerollten Teig dann die Apfelmischung streichen. Sollte diese vorher sehr viel Saft lassen, solltet ihr diesen abgießen. Sonst weicht im schlechtesten Fall der Kuchen durch. Den Teig mit den Äpfeln aufrollen und die Enden links und rechts gut verschließen, damit der Saft nicht zu sehr austritt.

Den Strudel dann im vorgeheizten Ofen bei 175° ca. 45 Minuten backen. Wenn der Kuchen fertig ist, die 20 g verbliebene Butter in der Mikrowelle oder auf dem Herd schmelzen und den Strudel großzügig damit einpinseln, so lange er noch heiß ist. Dann erkalten lassen, mit Puderzucker bestäuben und servieren.

Das war es schon. Ein echter apfeliger Oma-Apfelstrudel. :)

4. Die schönste Stadt der Welt?

In der wohne ich. :) Geboren bin ich in Thüringen, über einen Abstecher nach Bayern und Sachsen-Anhalt bin ich dann in Leipzig gelandet. Hier wohne ich seit 2006. Beruflich gesehen gestaltet sich das in Sachsen nicht immer toll. Ich bin allerdings selbständig und hab mir mittlerweile einen guten Kundenstamm aufgebaut. Wenn man hier mit dem Wunsch nach einer festen Stelle im PR-Bereich her kommt, muss man leider schon echt suchen. Ansonsten mag ich Leipzig sehr gerne. Die Stadt ist nicht zu groß und hat mega viele Grünflächen. Außerdem wohne ich direkt neben dem Zoo in meiner Traumwohnung. Wenn ich z.B. in Berlin bin, finde ich das immer zu groß und zu grau. Wahrscheinlich bin ich tief in mir drin doch noch ein wenig ein Landei.


Für die Zukunft hege ich schon länger den Wunsch, hoch ans Meer zu ziehen. Irgendwann wird der dann mal umgesetzt.

5. Was hast du IMMER im Kühlschrank?

Getrocknete Tomaten, Grana Padano und Milch für meinen Kaffee. Außerdem: Candy Melts, Eier und Frischkäse. Man könnte ja mal in die Verlegenheit kommen, spontan Cupcakes oder Cake Pops machen zu müssen. :)

6. Mit welcher Persönlichkeit (tot oder lebendig) würdest du gerne einmal zu Abend essen?

Mit Steve Jobs. Ich bin nicht der Typ Mensch, Fan-Dasein für irgendwen zu entwickeln. Bei Steve Jobs ist es auch eher so, dass ich seine Denke bzw. das, was man in den Jahren über Interviews und Aufzeichnungen von ihm mitbekommen hat, unglaublich faszinierend fand, weil ich mich darin ziemlich gut wiederfinde. Dieses um die Ecke denken und auch mal Dinge zu machen, bei denen einen jeder erstmal mit hochgezogener Augenbraue anschaut. Einfach großartig. Leider ist er nicht mehr da, um weitere tolle Ideen und Innovationen unter die Menschen zu bringen.

7. Winter oder Sommer?

Winter. Definitiv. Ich mag keine Wärme und mir ist eigentlich alles über 20 Grad schon zu viel. Kälte macht mir dagegen gar nichts. Im Gegenteil. Es gibt nichts Schöneres als an einem frostigen, sonnigen Morgen mit dem Hund in der Natur zu sein.

Cupcake_Schokostueck2

Und weil der Apfelstrudel so gar nicht schokoladig war, gibt es jetzt noch ein überschokoladiges Schokorezept: Den Schokostück Cupcake. Das Rezept reicht für 24 Stück.

Für den Teig braucht ihr:

  • 250 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • ½ TL Salz
  • 70 g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 EL löslicher Kaffee
  • 120 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 130 g Sauerrahm
  • 100 ml frisch gebrühter Kaffee

Außerdem:

  • 200 g Zartbitterschokolade mit Erdbeeren und Pfeffer (Geht aber bestimmt auch mit normaler Vollmilch- oder Zartbitterschoki.)
  • 40 ml Sahne
  • 150 g pürierte Erdbeeren
  • 400 g Frischkäse
  • 50 g Sauerrahm
  • 50 g Puderzucker
  • Pfeffer aus der Pfeffermühle

 Zubereitung:

  1. Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Kakao und Kaffeepulver vermischen. In einer zweiten Schüssel die zimmerwarme Butter, den Zucker, den Vanillezucker und die Eier schaumig rühren. Die Eimischung und den Sauerrahm mit der Mehlmischung verrühren. Zum Schluss noch den frischen Kaffee drunter mixen.

  2. Die Muffinförmchen zu 2/3 füllen und die Küchlein bei 175° für 15 – 20 Minuten backen.

  3. Jetzt wird’s tricky: Mit dem Entkerner in die noch heißen Muffins ein Loch machen und dann alles auskühlen lassen. Währenddessen die Sahne heiß werden lassen (nicht kochen!) und die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Beides dann gut verrühren und die Löcher in den Cupcakes zu 2/3 mit der Mischung füllen.

  4. 10 Minuten warten, damit die Schokolade etwas ankühlen kann und in den restlichen Platz des Loches einen halben bis einen Teelöffel Erdbeerpüree geben.

Nun geht es ans Frosting:

  1. Den Frischkäse mit dem Sauerrahm und dem Puderzucker vermixen. Dann einzeln einen Esslöffel Erdbeerpüree dazu geben. Bei mir waren das im Ganzen fünf, ohne dass das Frosting zu flüssig wurde. Alles in einen Spritzbeutel füllen und Swirls auf die Cupcakes spritzen. Zum Schluss mit der Pfeffermühle noch ein wenig pfeffern.

  2. Klingt alles in allem erstmal ziemlich abenteuerlich. Ich habe die Cupcakes allerdings schon einem Härtetest unterzogen, in dem ich sie mit auf ein Grillfest mit mir gänzlich unbekannten Leuten nahm. Und die waren alle begeistert und ich kam mit leerer Box wieder nach Hause. :)

Advertisements