Posts tagged ‘London’

Heute gibt es als „Idee der Woche“ eine Buchvorstellung von mir .. die großen und kleinen Bäcker unter euch, wissen mit Sicherheit schon, wovon ich hier spreche: natürlich von dem Buch „Süße Sünden“ von der Hummingbird Bakery in London. Rausgebracht hat es der Dorling Kindersley Verlag (DK). Warum mir das Buch so gut gefällt? Einfach zu beantworten, es sind ganz einfach die Rezepte, die mich total überzeugt haben – raffiniert, meist einfach und immer unfassbar lecker. Neben den Rezepten spielen für mich aber auch die Bilder in einem Koch- oder Backbuch immer eine wahnsinnig große Rolle. Und die Bilder in „Süße Sünden“ sind allesamt gut fotografiert und machen Lust auf mehr – zumindest war das bei mir der Fall! Nachbacken konnte ich leider noch nicht so viele Rezepte, da das Buch recht neu ist, aber verliebt habe ich mich in den Saftigen Orangenkuchen mit Mandeln, den ich euch ja schon vor zwei Wochen vorgestellt habe.

Weil er einfach so schnell zu backen ist und dabei so lecker und saftig ist. Das nächste Pflicht-Rezept wird der Cheesecake mit Erdbeeren sein – da haben die Kollegen auch gleich ein kleines Post-It dran geklebt: ähnliches sei doch bitte baldigst im Büro erwünscht. Nun gut, damit steht das Backprojekt für’s Wochenende ja schon.

Und dann gibt es da auch noch die Schokoladentorte mit salzigem Karamell – für die fehlte bisher der Anlass, da sich ein solcher Kuchen ja nicht mal eben in 20 Minuten zaubern lässt. Aber die Kombination aus Schokolade mit Salz finde ich extrem lecker und daher muss möglichst bald ein Anlass geschaffen werden.

Was allerdings defintiv keinen Anlass braucht und aus diesem Grund auch schon gebacken wurde, sind die Cremigen Schoko-Cupcakes. Die passen zu jedem erdenklichen Anlass oder Nicht-Anlass. In der zugehörigen Beschreibung im Buch steht

Diese Cupcakes sind so schokoladig und reichhaltig, dass man sie schon fast dekadent nennen müsste. Servieren Sie die Cupcakes mit Sahne oder Vanillesauce – das ist Genuss pur.

Keine Frage, dass dieses Rezept eines der ersten war, die ich ausprobierte. Sahne und Vanillesauce habe ich zwar weggelassen, aber himmlisch gut haben sie trotzdem gut geschmeckt. Ruckzuck war alles aufgegessen und zurückgeblieben nur ein weißer Teller mit Krümeln. Dementsprechend werde ich sie wohl bald nochmal backen müssen.

Vielleicht hat euch das Buch ja auch ein bisschen inspiriert, wenn ihr gerne backt kann ich es euch nur wärmstens ans Herz legen. Viel Spass beim Ausprobieren und bis bald,

eure Lorena von Schokostück

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Boris in London

Good afternoon, Darlings.

In die Welt des schönen Londons habe ich euch ja schon einmal entführt. Nun ist es so, dass es auch auf der Schokoladenseite wahnsinnig viel zu entdecken gibt. Heute will ich euch meine persönliche Lieblings-Chocolaterie vorstellen, nämlich Rococo Chocolates. Und dann gibt’s für euch was Feines zu gewinnen!rococo-logo_0

Aufgefallen sind mir die Produkte eines eher langweiligen Büro-Nachmittages vergangenen Sommer, an dem ich auf der Suche nach einem passenden Energiespender in der Selfridges Food Hall landete. Dort erschlägt einen die Auswahl und man ist meistens, wenn man nicht vorher schon genau weiß wonach man sucht, überwältigt von völliger Überforderung. Doch inmitten der Süßigkeiten- und Schokoladenlandschaft, auf einem Tisch überladen mit auffällig verpackten Produkten, lächelte sie mich auf einmal an. Schlicht, süß, sah aus nach Liebe zum Detail und irgendwie so, als hätte sich jemand wahnsinnig viel Mühe gegeben, diese Tafel Schokolade zur Vollendung zu bringen. Die Rose Otto.

Rose OttoIch kaufte das gute Stück, Gewinner des Chocolate Awards 2013 und besuchte von nun an immer öfter und ohne große Umwege den Rococo Chocolates Tisch. Bald hatte ich sie alle durch: Cinnamon Milk Chocolate, Sea Salt, Basil & Persian Lime….hauchdünne, schoko-überzogene Waffeln und schließlich die absolute Krönung: Ganache Chocolates. Meine Kollegen überfielen mich förmlich wenn ich wieder mit einer Rococo Tüte aus der Mittagspause kam und immer öfter sah ich auch traurige Gesichter bei meinen deutschen Freunden, wenn es mal kein Rococo Mitbringsel gab.

Je mehr ich mich über die Manufaktur schlau machte, desto begeisterter war ich. Chantal Coady, Schokoladenliebhaberin mit Leib und Seele, machte es sich vor genau 20 Jahren zur Aufgabe, Schokolade von feinster Qualität mit größter Liebe zum Detail und einem Hauch raffinierter Kreativität zu zaubern. Alles begann in London und nahm seinen Lauf. Dabei herausgekommen sind echte Meisterwerke und viele, preisgekrönte Schokoladen. Chantal selbst hat auch die Chocolate Academy gegründet, ein Netzwerk für Leute aus der Schokoladenbranche, welches den fairen und nachhaltigen Anbau und Verkauf von Kakao fördert.

Natürlich habe ich nicht gezögert und Kontakt mit Chantal aufgenommen. Ich habe ihr von Schokostück erzählt und sie war begeistert. Leider ist Rococo derzeit in Deutschland noch so ziemlich gar nicht vertreten, doch der Markteintritt ist geplant und dann werdet ihr Rococo auch in der Schokostück Box finden können.

So lange kann doch kein Mensch warten, meint ihr? Sehe ich genauso!

2013-05-03 15.01.16

Dieses himmlische Erlebnis konnte und wollte ich euch nicht vorenthalten und habe euch deswegen eine Schachtel Ganache Chocolates im Traditionslook im Wert von ca. 20€ mitgebracht, die ihr heute bei uns gewinnen könnt.

Läuft euch wie mir grade das Wasser im Mund zusammen? Schaut einfach auf unserer Facebook Seite vorbei, dort erfahrt ihr, wie ihr gewinnen könnt!

Viel Glück,

eure Christina

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Ode an London: Teil 2

Die Kunst des Tee-Zelebrierens ist in England eine ganz besonders hohe. Der Engländer und der Afternoon Tea sind so unzertrennlich, wie Weihnachten und der Tannenbaum. Für diese wunderbare Tradition sollte man auch gerne mal einen ganzen Nachmittag Zeit mitbringen.

Wir stellen euch heute einen der traditionsreichsten Orte für den britischen Afternoon Tea vor: Fortnum & Mason. Eines der ältesten Kaufhäuser in London, beliebt nicht nur bei Engländern, sondern da es der beste Afternoon Tea weit und breit sein soll, wird es mittlerweile auch von vielen Touristen aufgesucht. Daher ist eine Reservierung dringend zu empfehlen.

Doch was ist nun eigentlich der englische Afternoon Tea?

Los geht’s idealerweise gegen 15.30Uhr Nachmittags. Man macht es sich auf den mint-grünen Sofastühlen bequem, ein Pianist klimpert fröhlich im Hintergrund, und man wählt erstmal eine Sorte Tee.

Die 10-seitige Karte mit den verschiedensten Teesorten bietet die Qual der Wahl: Von Jubilee Blend über Green Sencha Jasmin bis White Dragon und wieder zurück zum Earl Grey ist alles dabei und man versucht im Idealfall einfach die Sorte seiner Träume zu erraten. Zum Kännchen Tee wird reichlich heißes Wasser dazu gereicht, damit man die Blätter später immer wieder neu aufgießen kann.

Dazu bekommt man eine Etagère voll mit Köstlichkeiten: Eine deftige Etage mit kleinen Sandwich-Happen, sowie eine süße Etage mit himmlischen kleinen Gebäckstücken wie z.B. ein Stück Mini-Sachertorte, Mille-Feuille, Macarons, ein Eclair (man lässt sich überraschen). Auch wird ein Korb mit Scones serviert, einem traditionellen englischen Gebäck das süßen Brötchen ähnelt. Dazu gibt es Fruchtmarmelade sowie das Allerwichtigste: Clotted Cream. Hört sich komisch an und ist tatsächlich: Sahne zum Streichen. Schmeckt wahnsinnig gut und muss man unbedingt mal probiert haben! Das beste am Afternoon Tea ist es, ein frisch gebackenes und noch warmes Scone aufzuschneiden und die warme, fluffige Hälfte erst mit Marmelade und dann mit reichlich Clotted Cream zu bestreichen und zu genießen (die englischen Geister scheiden sich beim Thema erst Marmelade oder erst Clotted Cream…wenn man es praktisch will, Cream hält besser auf der Marmelade als anders herum).

Auf Wunsch gibt es auch von Allem einen Nachschlag, die Häppchen gehen also nicht aus. So lässt sich spielend der ganze Nachmittag plaudernd beim Tee verbringen und man ist danach so satt, dass das Abendessen glatt flach fallen muss.

Fortnum & Mason darf bei keinem Londonbesuch fehlen, selbst ohne Tee ist das Café einen Besuch wert! rWeitere gute Tipps für einen Afternoon Tea in London sind das Langham Hotel nahe Oxford Circus oder das Dean Street Townhouse (mit der am Abstand kuscheligsten Athmosphäre) in Soho.

Ein Kommentar

Man sagt London ja so einiges nach.

Meltingpot, Metropole, Hauptstadt Europas. Hektisch, stressig, kühl und fremd. Tolerant, intolerant, protzig, großkotzig, künstlerisch, malerisch, stilvoll, stilbrechend, traditionell, international. Pubs, Sterneköche, Rooftop-Bar, Keller-Clubs. Gemütliche Cafés, ungemütliches Wetter, eine Stunde durch die Stadt von A nach B fahren, Ferrari, Fahrrad, Harrods, Poundshop und Primark. Black cabs, red bus, white trash, Anzüge, Hochhäuser, Turnschuhe, Regenschirme, Tee und Scones, und noch mehr Regenschirme. Stimmt alles! Aber da hört es noch lange nicht auf. London ist in meinen Augen vor allem eins: facettenreich und wunderbar. Man kann die Stadt jede Woche neu erfinden, sich dem hektischen Treiben hingeben oder es gemütlich angehen lassen. In meiner Ode an London werde ich versuchen euch ein paar Eindrücke von der Stadt mitzugeben und vielleicht zieht es ja doch den ein oder anderen von euch mal hier her.

Teil 1: Broadway Market

Samstag Nachmittag war ich auf dem Broadway Market in Hackney unterwegs. Hier wird gemütlich geschlendert, ein bisschen Käse probiert oder ein frisch gebackenes Brot gekauft. Auch an frischem Obst, Gemüse, Fleisch und allem, was das kulinarische Herz begehrt, mangelt es nicht. Der kleine Markt kennt keine Großstadthektik und lädt zum Essen und Trinken ein. Fast wurde ich von all den frischen Zutaten inspiriert, heute Abend mal richtig gut selber zu kochen. Doch das mit dem Selberkochen ist immer so eine Sache und meine Pläne für den Abend sehen eigentlich eher das schwarze Kleid als die Küchenschürze vor. So oder so, auf dem Markt vorbeischauen lohnt sich immer :)

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